Bericht von der Jahreshauptversammlung vom 16.01.2009

Jahresbericht der Wettkampfgruppe


Im Jahr 2008 sind 226 Dienststunden in der Wettkampfgruppe von Wetzener Feuerwehrkameraden angefallen an 26 verschiedenen Terminen. Weitere 94 Dienststunden sind bei der Feuerwehr Wetzen geleistet worden für die Bereiche wo ich verantwortlich war, dieses waren 3x kleiner Löschangriff, 2x Monatsübung undZwar. Besichtung Lüneburg Mitte und Leitereinsatz sowie der Einsatz „Reitjagd“. Hierzu jetzt im einzelnen.

Am 8.2 war das erste Treffen mit der Wettkampfgruppe. Auf dem Bild sind wir noch alleine, am selben Abend kamen jedoch noch einige Kameraden aus Oerzen hinzu mit dem Ziel eine gemeinsame Wettkampfgruppe zu gründen, was wir dann auch taten. Im Jahr 2007 hatten wir einen ähnlichen Gedanken und wollten eine gemeinsame Gruppe mit Putensen gründen, diese ist jedoch nie zu stande gekommen; Ich selber hatte im Jahr 2007 aufgrund meines Hausbaus keine Zeit.
Wetzen würde auch zu jetzigem Zeitpunkt nicht genügend Kameraden für eine eigene Wettkampfgruppe zusammen haben, es sei denn, einige ältere Kameraden wie z. B. Peter Vogt würden mitmachen.

Am 7.3 war die Monatsübung Leitereinsatz bei geringer Teilnehmerzahl. Auf dem Bild guckt gerade Uwe Witthöft von oben aus dem Fenster.

Am 8.3 war eine Wettkampfübung in Oerzen, bereits die fünfte in diesem Jahr. Auf dem Bild sind v.l. Sarah mit h Ostermann, Simon Westpfahl aus Oerzen, Domenik Warnecke aus Oerzen, TinoWiese aus Oerzen, Christian Dück aus Wetzen, Volker Ehlers aus Oerzen und Sascha Brakebusch aus Wetzen. Ebenfalls aus Wetzen waren dabei: Simon Witthöft, Christof Deiss, Jene Jenkel, Michael Deiss u. ganz am Anfrang Reinhard Lüno.

Am 13.3 war in Soderstorf eine Wettkampfvorstellung von den Kameraden Carsten Fromke aus Diersbüttel und Rolf Meyer aus Tellmer, beide Wertungsrichter, bei der u.a. diese Folie gezeigt wurde. Hierbei hat Sascha Brakebusch auch das Vorhaben einer Gemeinsamen Wettkampfgruppe wiederholt, es kamen keine Einwende.

Am Osterfeuertag lag in Wetzen Schnee. Hier wurde Lisa, Lotte, Hanna und Paula in den Schnee gekritzelt

Das Osterfeuer selber war sehr gut besucht und zum morgen hin mal wieder spannend. So hat Janneck, mit Spitznamen Kalle, noch mal schnell Horst Rottmann das Schlepperfahren beigebracht.

Am 3.4 war die erste Übung kleiner Löschangriff am Butterberg. Es wurde ein dreiteiliger Löschangriff und der Lichtmast aufgebaut. Dieser, von mir im letzten Jahr eingeführte, zusätzliche Übungsdienst soll sicherstellen, daß wir in Wetzen langfristig einen hohen Ausbildungsgrad mit unserem eigenen TSF haben. Die Übungen dauern ungefähr eine ¾ Stunde und machten bisher eine menge Spaß. Die Teilnehmerzahl ist mit 7 bis 12 Kameraden hör als ich gedacht habe.

Am 17.4 war die Samtgemeinde-Truppmannausbildung in Wetzen mit dem Thema Tierrettung. Hier ist Stephan von Elling mit Corinas Pony zu sehen, oben ein Gruppenbild

Am 27.4 war unser erster Pokalwettkampf in Haar, Gemeinde Amt Neuhaus. Aufgrund einer Umstellung hatten wir einen schwachen Schlauchtrupp, der uns 30 Minuspunkte einbrachte. Aber die Stimmung war gut und wir wußten anschließend unsre Fehler.
Am 3. Mai war unser erster Gemeindewettkampf in Melbeck – Samtgemeinde Ilmenau. Wir belegten einen guten 3 Platz und beim Pokal den 12 von 23. Um 12Uhr mittags waren wir mit beiden Wettkämpfen durch, hatten aber bis in den Abend hinein sehr viel Spaß. Hier noch mal die Siegerliste aus dem Internet. Man sieht, daß wir mit dem Kuppeln noch Probleme hatten, aber ansonsten erstaunlich nahe beim ersten sind. Man kann durchaus sagen, wer viel übt macht gute Wettkämpfe.

Am 02.05 hatten wir unsere Monatübung Besichtigung der neuen Feuerwache in Lüneburg. Stadtbrandmeister Matthias Kleps führte uns durch die neuen Räume und erzählte uns auch einiges über die Struktur der Feuerwehr Lüneburg. Auf dem Bild ist Thorsten Geertz im Atemschutzkeller.

Am 11.5 war Pfingsten. Wir hatten dieses Jahr keine Pfingstbäume, weil Sascha sein Bein im Gips hatte und Christian Dück und Michael Deiss bei den Oerzern mit Bäume pflanzten. Aufgrund einer Rallye bekamen viele Wetzener des öferen eine Frage, die nicht alle beantworten konnten, nämlich was in Wetzen ein Jawbreaker kosten würde. Zusätzlicher Tipp schaut mal bei der Feuermeldestelle.

Am 22. Mai war die zweite Übung kleiner Löschangriff. Übungsobjekt war das Kühlhaus.

Am 25.5 war Feuerwehrmarsch in Bardowick

Am 11.6 – drei Tage vor dem Gemeindewettkampf- ließ unser Wetzener Kamerad Christian Dück eine Gasflasche auf seine Fingerkuppe fallen. Er war zwar KZH, weil das ganze bei der Bundeswehr passierte und Christian grad sein Wehrdienst machte, doch wir konnten Ihn nicht einsetzen.

Am 14. Juni war der Gemeindefeuerwehrtag in Drögennindorf, bei dem Wetzen bei der Gruppenführerbesprechung - unmittelbar vor dem Wettkampf - disqualifiziert wurde. Laut Roland Walterreit ist es so, daß nur innerhalb der Samtgemeinde Leute ausgeliehen werden dürfen und zwar maximal drei. Heinrich Rörup schloß sich der Meinung, dass Wetzen nicht starten darf, an; Es sei denn, Wetzen würde die Kameraden aus Oerzen durch Kameraden aus der eigenen Samtgeimeinde austauschen. Ich selber wußte von dieser Reglung nichts, bin ja auch kein Mitglied des Gemeindekommandos. Unser OBM Peter war sehr wütend.
Da wir den Gesamten Ablauf des Wettkampfs, u.a. die Reihenfolge der Rohre nach den Tipps von Rolf Meyer umgestellt hatten – Rolf hatten wir mal zu einer Übung von uns eingeladen – war es nur möglich die Oerzer durch Leute aus Tellmer zu ersetzen. Rolf war jedoch nicht mehr anwesend, sondern mit einem seiner Kameraden, den wir auch gebraucht hätten, auf dem Weg zum Notarzt. Peter entschloß sich dann, daß wir mit unserer Oerzer Gruppe an den Start gehen.
Die Wettkampfgruppenmitglieder waren nicht richtig bei der Sache und alle Zeittakte liefen sehr schlecht. Trotzdem hätte es, wenn Simon nicht beim Ausrollen der Schlauch umgefallen währe, zur Höchstpunktzahl gereicht.

Abends waren wir noch am Gerätehaus und bei der spontanen Geburtstagsfeier von Otto.
Ich selber habe während des Abends den Entschluß gefaßt in der Wettkampfgruppe zum Jahresende aufzuhören. Ich bin seit genau 20Jahren in der Wettkampfgruppe, davon Seit 1999 – also seit 9 Jahre - als Gruppenführer. Mir hat durchgehend die Wettkampfgruppe Spaß gemacht, auch das letzte Jahr mit Oerzen. Für die spätere Zukunft möchte ich nicht ausschließen in der Wettkampfgruppe erneut mit zu machen, doch für die nächsten Jahre habe ich erstmal keine Lust mehr.

Am nächsten Tag war Pokalwettkampf in Südergellersen. Obwohl unser Ersatzmaschinist Christof zu früh das Gas wegnahm belegten wir noch einen guten 11 Platz. Unser Hauptmaschinist Sascha war an diesem Tag leider verhindert. Auf dem rechten Bild marschieren wir zur Siegerehrung ins Dorf.

Am 19.7 war eine Alarmübung beim Altersheim in Amelinghausen. Mark Rüter sitzt hier auf dem Verteilter, weil bei Zugübungen anders als sonst Eckard Vogt der Gruppenführer ist. Auf dem rechten Bild sieht man die Maschinisten Rene und Sascha.

Bei der Panzerwendeplatte in Dehnsen war am 9.8 eine große und langandauernde Waldbrandübung. Wir hatte die Aufgabe, eine Teilstecke abzuriegeln. Ortsbrandmeister Otto Sasse aus Rolfsen kam vorbeigefahren und rief aus dem Fenster „Das hier soll also der Riegel sein“, darauf erkundigte sich Thorsten Geertz bei mir, wo es den die Snickers gibt. Snickers gab es zwar nicht aber wir wurden am Ende der Übung gut versorgt.

Am 30.10 war ein Kleiner Löschangriff auf dem Gelände der ehemaligen Hühnerfram.

Und am 7.11 die Monatsübung Posttraumatisches Streßsyndrom. Es ging u.a. um die traumatische Zange die mit dem Cut-Off-Point beginnen kann und ggf. auch mehrere Jahre bleibt.

Am 6.12 war die Monatsübung Winterdienst. Diesen Dachrinnenstaubsauger kannte ich zuvor gar nicht.

Das war der Jahresbericht 2008 .

Jahresbericht 2008